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Donnerstag, 16. Januar 2014

Treppe

Wir hatten uns schon so an unsere Bautreppe gewöhnt, dass ich mich selbst dabei ertappt habe, wie ich dachte wir hätten einen Planungsfehler gemacht, weil ich immer den Kopf einziehen musste beim Runtergehen :)

Die Bautreppe stand ja quasi quer im Raum. 

Eines Tages war sie dann weg... Am Tag drauf klopften 3 Herren an der Tür und meinten sie hätten die Treppe dabei. 

Leider habe ich von den Arbeiten nicht viel mitbekommen, aber 2 1/2Stunden später hatten wir eine voll funktionsfähige Treppe. 
Kurz durften wir sie bewundern, dann wurde sie direkt wieder eingepackt... also eher eingewickelt, in Folie und Pappe, damit dem guten Stück während der Bauphase auch nichts passiert. 






Donnerstag, 10. Oktober 2013

Hausaufbau

Große Dinge werfen ihren Schatten voraus! Am 30.09.2013 sollte es soweit sein, unser Haus wird geliefert.
Am Samstag vorher wurde schon das Gerüst aufgestellt. Sieht zwar komisch aus, aber macht bei genauerer Betrachtung ja auch Sinn.
Gerüst für das Luftschloss?!?!



Die Nacht vom 29.09.2013 auf den 30.09.2013 war schon etwas besonders... ein bisschen so wie früher als Kind, wenn Weihnachten vor der Tür stand. Morgens um 5Uhr war die Nacht dann auch rum. Für 06:30Uhr hatten sie die Häuslebauer angekündigt. Pünktlich um 06:20Uhr traf dann auch ein voll bepackter LKW mit unserem Haus darauf ein. Der Kran war schon am Abend zuvor gekommen. Nach kurzer Verzögerung, weil der Straßenbauer dann doch seinen LKW im Weg geparkt hatte, konnte es los gehen.

Die vormals so triste und ruhige Bodenplatte wimmelte plötzlich voll Leben! Da wurde Dichtband und Quellmörtel ausgebracht, diverse Koffer mit Werkzeug herangeschleppt, der Kran wurde aufgebaut und die Plane vom LKW gezogen!
Um 07:20Uhr war es dann soweit, dass erste Teil schwebte heran!!!
Die Arbeiten beginnen

...und plötzlich ging alles ganz schnell...

Die erste Wand!
 Von nun an war ich einfach nur noch fasziniert, denn man konnte zuschauen wie das Haus entstand! eine gute Stunde später standen die Außenwände von unserem Haus!




Anschließend dauerte es subjektiv etwas länger, aber das lag natürlich nur daran, dass nun diverse Innenwände verbaut wurden, die man von außen nicht wahrnehmen konnte.

Über den Tag hinweg entstand so nun unser Haus. Und ich muss sagen, die Zimmerleute haben ein ordentliches Tempo vorgelegt. Ohne Pause ging es durch bis 19:30Uhr.

Einbringen des Kniestocks

Kniestock und Innenwände OG stehen

Giebel sind gerichtet, anschließend kommen die Pfetten (Fuß-, Mittel- und Firstpfette)

Der Dachstuhl steht, mit Sparen und Kehlbalken.Gerade wird das Sichtholz an den Giebelseiten angebracht

von vorne, gerade wird die Kreuzverspannung angebracht

Spannbahnen
Am Ende des ersten Tages wurden die Spannbahnen aufgebracht. Da war mir dann wohler, denn über den Tag hinweg, hat es mehr und mehr nach Regen ausgesehen. Obwohl wir nicht viel gemacht hatten, als 12Stunden lang zu schauen und zu staunen, waren wir wohl mehr kaputt als die Zimmerleute am Ende des ersten Tages!

2. Tag

Am 2. Tag konnten wir nicht ganz so früh auf der Baustelle sein, deshalb war ich schon gespannt, was sich wieder alles verändert haben würde.

Lattung und Konterlattung war schon aufgebracht

Dachfenster eingebaut und beginn der Eindeckung
 Die meisten Arbeiten fand nun mehr oder weniger im Kleinen statt. Da mussten Fensterbänke montiert werden, Regenrinnen angebracht, das Dach eingedeckt, Dachfenster eingebaut, die Bautreppe errichtet, Anschlußstellen abgedichtet und die Dampfsperre verklebt werden.

Jedoch am Ende des zweiten Tages stand es da:

Unser Haus


Die Aussenwände werden in den nächsten Tagen nochmals mit Dämmplatten beklebt und anschließend verputzt.


3. Tag

Am 3 Tag war dann die Rohbauübergabe. Herr M und Herr B von Rheno waren mit vor Ort.


Und wieder einmal + für Rheno, die Zimmerleute von Holzbau-Schäfer haben in 3 Tagen ein Haus aufgebaut und nun mal ein paar Bilder, wie eine Baustelle aussehen kann:

Wintergarten

Wohnzimmerwand

Küche-Wohnzimmer

Küche

Flur

Flur

Flur OG

Kinderzimmer

Bautreppe mit Kniestockfenster
Als einzigen etwas größeren Schaden haben wir einen Riss in einem der Terrassenfenster entdeckt. Wird getauscht. Fertig.

Tag 3 endete im übrigen hiermit:



PS: Ich hatte übrigens das Vergnügen einen Blog-Leser persönlich zu begrüßen- Als Rheno-Interessent war es eine gut Gelegenheit für ihn, sich eine Baustelle mal vor Ort anzuschauen. Danke für´s Lesen an dieser Stelle.

Donnerstag, 8. August 2013

Roter Punkt

Heute kam der rote Punkt.
Leider ist der rote Punkt im Gegensatz zum grünen Punkt bedeutend teurer.

Das Problem ist, dass der Bebauungsplan für unser Baugebiet scheinbar von jemandem gemacht wurde, der sich die Mühe mal vor Ort zu kommen schlichtweg gespart hat. Die Straße ist als schöner gerade Strich mit gleichbleibender Steigung eingezeichnet. Die Bezugspunkt an eben dieser Straße ausgerichtet.

Nun weichen leider putzige Zeichnung und harte Realität erheblich von einander ab.Weder Straße noch Grundstück haben ein gleichbleibendes Gefälle. Was dazu führt, dass die Bezugspunkt an einigen Stellen eben völliger Mist sind.
Weiterhin weiß auch kein Mensch so richtig wo die eigentlich genau sein sollen.
Hätten wir ein Haus bauen wollen, dass sich an die Vorgaben des Bebauungsplanes hält, dann hätten wir eben eine Dachseite in einem anderen Winkel runter laufen lassen müssen.
Nun das sieht nicht nur scheiße aus, sondern ist auch noch ebenso sch...

Nach dem von uns angenommenen Bezugspunkt, wären wir 65cm zu hoch gewesen. Der Nette Beamte vom Bauamt, hat da aber ganz eigene Vorstellungen. Böse Zungen möchten sogar behaupten, er lebt in einer ganz eigenen Welt! Kann er zunächst den Bauplan nicht lesen, weil die Straße nicht rot eingezeichnet ist, kann er es später nicht, weil die Bezugspunkte keine NN-Linien haben. Die Gewächse sind nicht zu erkennen, weil es zuviel ist. Die Geschossflächenzahl ist nicht nachvollziehbar, weil mein Architekt nicht begründen kann wo die 2,30m Linie ist!!! Wer jetzt denkt die Erklärung wäre einfach: 2,30m über der Estrich-Oberkante, der hat keine Ahnung, was auf deutschen Ämtern los ist.
Schließlich und letztlich wird der Bezugspunkt durch das Amt nicht nur an eine andere Stelle gesetzt, sondern eigentlich komplett neu definiert. Wir liegen am Ende meilenweit drüber.

Warum, wird man sich nun fragen!? Nun ja, die Antwort haben wir mit dem Gebührenbescheid für die Baugenehmigung bekommen.
10EURO pro cm höher als erlaubt! So kann man auch Geld produzieren. Immer gut, wenn man selber festlegen kann, wieviel höher das Haus ist und anschließend jeden "willkürlich" festgestellten cm teuer in Rechnung stellen!

Aber damit ist es wahrscheinlich immer das Gleiche. Der Herr vom Bauamt sitzt am längeren Hebel und man ist froh, wenn man endlich die Genehmigung hat und loslegen kann...

Deshalb hiert der begehrte (und teuer bezahlte) ROTE PUNKT!



Montag, 5. August 2013

Genehmigt

Nach langem Warten, haben wir heute beim Bauamt angerufen und uns erkundigt, wie es mit unserem Bauantrag, respektive dem Freistellungsantrag aussieht.

Die Antwort war, es ist alles unterschrieben, genehmigt und im Moment im Postausgang!

Juhu.

Das bedeutet, es kann nun los gehen.
Wir waren ja in der letzten Zeit auch nicht untätig. Wir haben die Bemusterung mit Rheno abgeschlossen, da gab es einiges zu Besprechen, zu entscheiden und festzulegen. Natürlich auch einige Male die Bausumme zu korrigieren... Naja is halt so, wenn man was extra will oder auf andere Sachen Verzichten kann (oder muss, für das gute Gewissen)

Ein heißes Thema war die Treppe, diese wollten wir eigentlich extern vergeben. Wir hatten uns auch schon eine schöne ausgesucht. Aber der Treppenbauer scheint in der angenehmen Lage zu sein, nicht auf Kunden und die Vergabe von Aufträgen angewiesen zu sein. Zuerst wurden wir vergessen, dann bekammen wir doch unser Angebot. 3x. Jedes Mal falsch. Falscher Name, falsche Adresse, falsche Treppe, falsche Stufen...

Alles in allem gab er ein Bild ab, dem man nicht vertraut. Ich habe keine Lust, mit fertigem Haus aber ohne Treppe nach oben da zu stehen. Weil der Treppenbauer den Auftrag vergessen, oder ne falsche Treppe gebaut hat. Also sind wir auch hier wieder zu Rheno gegangen und haben die standard Treppe genommen. Diese konnte sich meine Frau vor Ort bei ehemaligen Bauherren von Rheno ansehen und war ganz angetan von der Treppe. mir soll es recht sein, ich spare damit Geld!

Naja auf jeden Fall kann es nun losgehen. Keine 14 Tage mehr.. Dann wird gebudelt und wieder aufgeschüttet. Abgemessen und einbetoniert. Mal schauen was da noch alles auf uns zu kommt.!

In diesem Sinne ;) Wir feiern heute ien bisschen.

Sonntag, 9. Juni 2013

Immer weiter und weiter

Immer weiter und weiter...

Die Finanzierung wurde abgeschlossen, der Notar hat uns die Zahlungsanweisung für das Grundstück geschickt und wir haben den Werksvertrag mit Rheno unterschrieben.

Unser Architekt hat den Bauantrag fertig gemacht und ihn auch eingereicht. Das Bodengutachten ist in Auftrag gegeben und wir bereiten uns auf die Bemusterung vor.

Die meisten der Unterschrift mussten wir für den Bauantrag leisten. Da will das Statische Amt ganz genau wissen wer da eigentlich wohnen will und wie?
Der SChornsteinfeger bekommt Post obwohl wir eine LWWP bauen, aber da kommte es jetzt auf die 3 Seiten mehr auch nicht mehr an. Die Entwässerung wurde beantragt.
Wie bereits erwähnt ein Freistellungsantrag gestellt.

Im nächsten Schritt setzen wir uns mit den Versorgern in Verbindung, Strom, Wasser, Telekom. Damit diese genug Zeit haben die Bearbeitung zu vergessen...

Parallel holen wir noch Angebote für Fliesen, den dazugehörigen Verleger, Tiefbauer und Pflastersteine ein. Ich habe die Befürchtung, dass es nun alles sehr schnell gehen wird.

Anbei habe ich auch mal ein Paar Bilder von dem was wir da veranstalten wollen: