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Freitag, 15. November 2013

Hausanschlüsse

Es ist soweit.

Unser Haus ist in der Neuzeit angekommen. Wir haben nun einen Anschluss an das Wassernetz, an das Stromnetz und *trommelwirbel* auch die Telekom hat es geschafft zwei winzige Käbelchen an unser Haus anzuschließen.

Fertig? Nein...

Nun kommt ein Tipp für alle die es eilig haben, so wie wir.
Nachdem Strom- und Wasserversorger die Leitungen angeschlossen haben, kann man noch lange nix nutzen! Der normale Weg ist dann der, dass die Versorger innerhalb von 1-2 Wochen eine Rechnung schreiben und einem zusenden. Erst nachdem die Rechnung bezahlt ist, werden die Zähler freigegeben. Nun kann man einen Termin mit dem Versorger machen, damit dieser vorbeikommt um den Zähler einzubauen. Erst dann ist man fertig!

Nun der Trick. Auf das Angebot bezahlen! Wir haben quasi in Vorkasse bereits die Summe aus dem Angebot bezahlt. Die Überweisungsbestätigung an den Versorger gefaxt und der Zähler wurde direkt freigegeben. So hatten wir die Zähler jeweils am nächsten Tag eingebaut, was aber auch den guten Verbindungen unserer Installateure zu verdanken war, die die Terminvergabe beschleunigen konnten. 


Nun warten wir "nur" noch auf den Techniker von Elco, damit die Heizung in Betrieb genommen werden kann. Wäre ja auch was gewesen, wenn es sofort gegangen wäre...
Da ist er Strom-Hausanschluss

Strom und Wasser.. T-Com war noch nicht soweit

Hier die Muffe an den Elektroanschluss.

Positiv war mal , dass all Versorger von den Kosten unter den Angeboten geblieben sind!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Bodenplatte

Nach dem Schotter kam die Bodenplatte und zwar schneller als gedacht. Sogar so schnell, dass unser Tiefbauer überhaupt keinen Mehrspartenanschluss mehr bei sich rumliegen hatte und das Thema damit sowieso erledigt war.

Bodenplatte ist zwar teuer, aber unspektakulär. Aber hier mal an ein paar Bildern verdeutlicht..

 Alles beginnt mit dem Schnurrgerüst, welches dann die tatsächlichen Eckpunkte der Bodenplatte vorgibt. Anschließend werden die Schaltafeln aufgestellt und ordentlich festgemacht.

Der Boden ist natürlich vorher entsprechend verdichtet worden und die Rohrleitungen für Abwasser, sowie Außenkabel wurden ebenfalls verlegt.
Fleißige Arbeiter

Anschließend wurde eine Folie eingebracht und die Stahlmatten eingelegt. Die Folie hat wenig mit Dämmung oder so zutun. Sie dient vielmehr erstmal dazu, dass der flüssige Beton nicht seine Feuchtigkeit zu schnell an das Erdreich abgibt und deshalb spröde wird.


Hier sind die entsprechenden Anschlüsse etwas besser zu sehen. Das große Rohr ist kein Toilettenablauf, es verbindet später die Heizung mit dem Aussenaufsteller!
Der silberne Streife ist der Fundament-Erder. Hierüber werden alle Elektroinstallationen abgesichert.
 Ja schon am nächsten Tag war es dann soweit, die Bodenplatte wurde gegossen und abgezogen. Das Wetter war ideal. Kein Regen und nicht zuviel Sonne! Sonst hätten wir gießen müssen.

Das Kleine hier wird nicht die Garage und auch nicht die Hundehütte, sondern ist das Fundament für die Wärmepumpe. Entsprechend kommt hier auch wieder das Rohr zum Vorschein.

Nachdem die Bodenplatte ein paar Tage aushärten durfte, wurde die Schalung entfernt und die Rohrleitungen für die Dachentwässerung mit dem entsprechenden Kanal verbunden und die Abwasserleitungen mit dem Anderen. Man kann nur hoffen, dass sich der Tiefbauer dabei nicht vertan hat.

Für uns blieb nun noch Zeit die letzten Vorbereitungen zu treffen. Standrohr für Bauwasser besorgen. Baustrom und Toilette hatte sich die Rheno bereits drum gekümmert.

Dann war da noch das Problem mit der Straße. Tja obwohl mit uns 5 weitere begonnen haben zu bauen, bestehen 1-2 Anlieger mit bereits fertigen Häuser darauf, dass die Straße gemacht wird. Dies führt zu einen kleinen Chaos und dazu, dass die schöne neue Straße an diversen Stellen und noch einmal aufgerissen wird für diverse Anschlüsse und anschließend aussieht wie ein Flickenteppich. Aber dazu später mehr.

Ein weiterer Punkt war die Straßensperrung. Für den Hausaufbau brauchten wir einen relativ großen Kran, welcher die Straße entsprechend den ganzen Tag versperrt hat. Hierfür haben wir dann bei der Gemeinde eine Straßensperrung beantragt und entsprechende Beschilderung besorgt. Erfreulicherweise war dass ein recht günstiges Vergnügen. Naja an die Sperrung hat sich entsprechend sowieso niemand gehalten. Die Straßenbauer waren ja am Werk und wir hatten uns mit denen abgesprochen.

Lustig waren dann nur die Leute, welche konsequent 2 Umleitungen und die Gitter auf der Straße umfahren hatten und dann vor dem Kran standen und sich wunderten, wieso der nicht mal eben für die bei Seite fährt....

Unsere "Bald-Nachbarn" hatten wir einige Tage zuvor mittels Flyer informiert, dass die Straße gesperrt wird. Machte zwar bei dem Straßenbau-Chaos eh keinen Unterschied, aber wir fanden das einfach höfflicher.

Donnerstag, 15. August 2013

Mehrspartenhauseinführung

Mehrsparten oder nicht Merhsparten, dass ist die Frage, die sich uns in den letzten Tagen stellt.

Der Baubeginn rückt näher und mit dem Herstellen der Bodenplatte, muss auch geklärt sein, wie kommt denn nun Wasser, Strom und hoffentlich auch mal die Kommunikation in unser Haus hinein?!

Die ganze Welt schreit Mehrspartenanschluss! Ja gut, aber was ist das?

Baut man ein Haus, dann macht man es i.d.R. dicht. Ungern hat man Wasser, Kälte oder Ungeziefer an stellen wo es nicht hingehört.
Die Einführungen von Wasser, Strom, Telekom und ggf. auch Gas sind da Schwachpunkte. An diesen Stellen ist die Bodenplatte, respektive die Kellerwand unterbrochen und nach außen offen.

Irgend ein schlauer Mensch, hat sich deshalb den Mehrspartenanschluß einfallen lassen. Eine große runde Öffnung, durch die ein Zylinder gesteckt wird, der mit entsprechenden Dichtungen versehen wird oder bei Häusern ohne Keller, gleich mit in die Bodenplatte eingegossen wird.

Dieser Anschluss hat dann meist 4 Öffnungen, durch die man die entsprechenden Leitungen hindurchführen kann und diese dann auch entsprechend dicht verschrauben kann. Eigentlich eine tolle Sache!

So was kostet sowas nun und was bringt es wirklich? Für uns.
1. Wir haben kein Gasanschluss. Eine Leitung beleibt schon mal leer, überflüssig und zuviel. Will aber mit bezahlt werden.

2. So ein Anschluss kostet zwischen 700€ und 850€! Das teure an dem Ding ist die Gasabdichtung. Wie bereits erwähnt, wir haben kein Gas.

3. Sieht ordentlich aus... wenn es so im Boden hinter den Armaturen im HAR verschwindet.

4. Bekomm erstmal einen! Baumarkt -nein. Tiefbauhandel -nein. Tiefbauer - nur mit Einbau. Beim Hersteller- keine Ahnung, warte immer noch auf eine Antwort.

Bekannte Hersteller sind übrigens Doyma, Hauff, RMA. Das soll keine Werbung sein, nur eine Hilfe für alle die auch auf die Suche gehen wollen. Hat mich einen Vormittag gekostet das rauszufinden.

Bekommen soll man die wohl bei seinem Energieversorger. Meine Telefonate dahingehend waren jedoch zunächst negativ. Überall erklärte man mir im Brustton der Überzeugung das man sowas nicht habe und/oder was das überhaupt sei. Eine Rücksprache mit einem Bekannten, der in gleicher Gegend bereits ein Hausbau hinter sich hat, bestätigte jedoch: Der Versorger hat welche. Man muss nur jemanden reden, der auch Ahnung hat. Wie so oft.


Kurz um wir haben uns gegen einen entschieden. Es werden 3 einfache Leitung ins Haus eingeführt und wir können entsprechend entscheiden an welcher Stelle sie aus dem Boden kommen sollen.

Beleibt eins, die Abdichtung. Auch hier gibt es verschiedene Methoden. Eine wäre rundherum mit Bitumen abdichten und das Rohr dann mit Quellmörtel einfüllen.

Weiterhin gibt es spezielle Expansionsharze, die sich einbringen lassen und den Zwischenraum dann dicht verschließen sollen.

Kollegen erzählten mir dann jedoch noch von einer Quetschmuffe, die eingebracht wird und das Ganze komplett abdichtet. Diese Lösung finde ich am besten. Gehe nun auf die Suche und werde entsprechend nachberichten!

Montag, 15. Juli 2013

Während auf dem Grundstück das Unkraut wächst und gedeiht, sind wir in der Neuzeit angekommen und haben mittlerweile Baustrom.

Der Starttermin rückt in greifbare Nähe. noch ca. 4 Wochen, dann bewegt sich was auf der Baustelle.

Heute gibt es nur ein paar Impressionen von der neuen Heimat.

Baustrom, in dieser Hinsicht kann es schon losgehen.

 Auf dem Grundstück wächst und gedeiht es


3Minuten und man Natur genießen!

Dienstag, 9. Juli 2013

Anschlüsse

Während man sich in den meisten Sachen ja auf  Rheno oder Fachfirmen verlassen kann, bleibt die Sache mit den Anschlüssen bei uns.

Da muss die Telekom angeschrieben werden, bzw. wie sollte es auch anders sein, angerufen werden. Dieses Gespräch war zunächst mal sehr freundlich und hilfsbereit. Ich bekam direkt einen eigenen Ansprechpartner und man gab mir alle Informationen an die Hand die ich brauchte. So z.B. Entertain = no way.
Aufgrund diverser Erfahrung mit eben besagter Firma bleibe ich aber skeptisch und warte vorsichtig ab, was noch alles schief geht.

Telefonieren und Internet ist eine schöne Sache im neuen Haus, aber irgendwie müssen diese Geräte ja auch betrieben werden. Als muss auch Strom ins Haus. Hier wird der jungfräuliche Bauherr schon bei der Frage, "Wer ist eigentlich für mich zuständig?" auf die Probe gestellt.

Die örtlichen Stadtwerke. So die lapidare Antwort diverser Quellen im Internet. Gut, wenn man in einer Stadt wohnt oder wohnen möchte ist die Adresse recht einfach zu finden. Was aber wenn man, nun ja, sagen wir mal sehr ländlich wohnt. Städte gibt es da nicht. Verbandsgemeinden und Kreisverwaltungen ja...

Also sucht man im Internet. Leider haben die meisten Energieversorger aber wohl etwas dagegen, dass man so einfach erfährt für wen sie denn nun zuständig sind.

Irgendwann hat es mir gereicht. Ich hab auf´s gerate Wohl einen angerufen und gefragt ob er zuständig ist. Nein. So die kurze und vielsagende Antwort.

"Können Sie mir sagen wer zuständig ist?" -"Da muss ich mal schauen.......hmm....da steht gar nix auf der Seite von denen wo die überall zuständig sind...." -Aha!

Naja weitertelefoniert und irgendwann fanden wir dann die wohl zuständigen mit Hilfe meines Bauträgers, wiedereinmal ein Dank an Rheno und Herrn M. der sich die Mühe gemacht hat alles heraus zu suchen.

Der Antrag geht nun über unseren Elektriker an die entsprechende Stelle, ich hoffe es ist richtig. Ich habe nämlich keine Lust für Strom auf dem Ergometer zu schwitzen.


Schließlich und letztlich ist die Zeit, in der man mit einem Eimer zum Brunnen ging auch vorbei, es muss Wasser ins Haus...und auch wieder raus.

Auch hier sind 2 verschiedene Stellen zuständig.

Raus ist einfach. Die Anschlüsse liegen bereits auf unserem Grundstück und den Antrag stellt man mit dem Bauantrag.

Rein ist schwieriger und teurer!
Nun stellt man einen Antrag, natürlich beim zuständigen Versorger und wartet.

Dann kommt die erste Rechnung ins Haus. Baukostenzuschuss. Denn muss man erstmal bezahlen, bevor die überhaupt irgendwas anschließen.

Der Baukostenzuschuss bemisst sich nach der Straßenseitigen Grundstückslänge. Da wir ein Eckgrundstück haben, wird die Gesamtlänge durch 2 geteilt. Ob dass für uns ein Vorteil ist..... ich denke eher nicht!

Anschließend bekommt man gleich den Kostenvoranschlag für die Rohrleitungen und die Straßenöffnung.
Auch die fällt ordentlich aus.

Reingehen tun all diese Leitungen durch einen Mehrspartenanschluss. Bedeutet, wir haben nur ein Loch in der Wand, bzw. Bodenplatte mit 4 kleineren Öffnungen. Hier kommen alle Leitungen durch.

Jetzt müssen wir uns mit Strom, Wasser und Telekom nur noch abstimmen. Soll ja schließlich nicht 3x gebuddelt werden, sondern am Besten alles verlegt wenn der Graben offen ist.

Auch da bin ich mal gespannt wie das läuft und hoffe auf Unterstützung von Rheno :)