Freitag, 14. Juni 2013

Erstkontakt

Gestern war ich mal wieder an unserem Grundstück, nur um sicher zu gehen, das es noch da ist.

Und obwohl wir noch nicht mit dem Bau angefangen haben, hatte sich das Grundstück doch etwas verändert! 

Ein recht großer Haufen Erde lag dort herum wo vorher nur... naja Grundstück war?!? Die geschulte Spürnase entdeckte sofort verräterische Ausgrabungen auf dem Nachbargrundstück;)

Noch eh ich der Sache genauer auf den Grund gehen konnte kam die Bald-Nachbarin von Gegenüber auf mich zu. Ein erstes nettes Treffen. Man stellte sich vor und gleichzeitig fest, dass man nun wahrscheinlich längere Zeit mehr oder weniger viel miteinander zutun haben wird. Aber der erste Eindruck war durchaus positiv! Schön!

Es gibt Kinder im Alter unserer Hexe in der Nachbarschaft.

Mein Verdacht bzgl. des Erdhaufens bestätigte sich. Unser Nachbar hatte das mittlerweile 3 Jahre leerstehende Grundstück neben ihm "kurzzeitig" als Zwischenlager für seine Erde genutzt. 
Lustiger Weise hatte ihn jedoch schon der Bürgermeister darauf aufmerksam gemacht, dass das Grundstück nun verkauft sei!

Zudem kam unser Bodengutachter um die Bohrungen durchzuführen. Mein Nachbar muss diesen dann wohl gefragt haben, wann wir Anfangen? Die Antwort, dass es schon nächste Woche losgehen kann, muss ihm dann den Schweiß auf die Stirn getrieben haben! Er hatte sich wohl schon am Wochenende diesen riesen Haufen in vielen Überstunden wegschaufeln sehen;)))

Naja ich konnte ja Entwarnung geben und mitteilen, dass er etwas mehr Zeit hat! ;))



Steuer

Heute kam der Steuerbescheid von Finanzamt. Wir hatten doch tatsächlich ein Grundstück gekauft, ohne dem Staat dafür Geld zu geben!;) 
Dafür das wir das Grundstück kaufen, hätte dieser selbige eben gerne 5% vom Kaufpreis. Tja er hat uns auch nicht vergessen.
Da meine Frau und ich als hälftige Eigentümer auftreten, bekamen wir auch gleich zwei Schreiben, zwei Steuernummern und müssen auch getrennt überweisen. Eben vom selben Konto mit gleichem Nachnamen, aber Ordnung muss sein;)


Sonntag, 9. Juni 2013

Immer weiter und weiter

Immer weiter und weiter...

Die Finanzierung wurde abgeschlossen, der Notar hat uns die Zahlungsanweisung für das Grundstück geschickt und wir haben den Werksvertrag mit Rheno unterschrieben.

Unser Architekt hat den Bauantrag fertig gemacht und ihn auch eingereicht. Das Bodengutachten ist in Auftrag gegeben und wir bereiten uns auf die Bemusterung vor.

Die meisten der Unterschrift mussten wir für den Bauantrag leisten. Da will das Statische Amt ganz genau wissen wer da eigentlich wohnen will und wie?
Der SChornsteinfeger bekommt Post obwohl wir eine LWWP bauen, aber da kommte es jetzt auf die 3 Seiten mehr auch nicht mehr an. Die Entwässerung wurde beantragt.
Wie bereits erwähnt ein Freistellungsantrag gestellt.

Im nächsten Schritt setzen wir uns mit den Versorgern in Verbindung, Strom, Wasser, Telekom. Damit diese genug Zeit haben die Bearbeitung zu vergessen...

Parallel holen wir noch Angebote für Fliesen, den dazugehörigen Verleger, Tiefbauer und Pflastersteine ein. Ich habe die Befürchtung, dass es nun alles sehr schnell gehen wird.

Anbei habe ich auch mal ein Paar Bilder von dem was wir da veranstalten wollen:











Sonntag, 12. Mai 2013

Unterschrift um Unterschrift

Wenn man so will ist nun endgültig der Startschuss gefallen, die wichtigen Unterschriften sind geleistet. Beim Notar haben wir den Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben und auch gleich die Grundschuld eintragen lassen. Die Rechnung vom Notar kam dann auch promt ins Haus..... Ok?!?!!!!
An solche Beträge werden wir uns wohl gewöhnen müssen.

Zudem sind wir mit Rheno einen Schritt weiter gegangen und haben den Planungsauftrag unterschrieben, damit wir die Wartezeit nutzen können und die Baugenehmigung bei Zeiten haben.

Wie bereits erwähnt, liegen wir an der rechten hinteren Gebäudeseite 65cm in der Traufhöhe zu hoch. Es läuft hier also alles auf einen Freistellungsauftrag hinaus. Laut Sachbearbeiterin im Bauamt, dürfte dies kein Problem darstellen und erfahrungsgemäß in der nächsten Gemeinderatssitzung durchgewunken. So hoffen wir.

Ansonsten habe ich im Moment den Eindruck eine Art Don Quijote zusein, welcher zwar nicht gegen Windmühlen, aber doch gegen steigende Baukosten ankämpft.
So kann ich den einen Tag ruhig und zufrieden einschlafen, weil ich Geld bei der Elektroinstallation sparen kann, einem befreundeten Elektriker-Meister sei Dank!
Streuben sich mir am nächsten Tag die Haare, wenn ich höre was Küche, Raffstores und Polstermöbel letztlich wirklich kosten.

Entscheiden wir uns die Garage selber zu mauern und wieder Geld zu sparen, stellen wir kurz drauf fest, dass wir bei Fliesen und Bademöbel weit über das Ziel hinaus schießen...

Sparen wir an Rollladenmotoren, werden Fenster vergrößert. Sparen wir an Arbeitslöhnen, bauen wir Raumteiler zusätzlich ein... unterm Strich bleibt die Erkenntnis, es wird teurer und teurer...

Hier mal ein paar Bilder zur ersten Bad-Planung:


Freitag, 12. April 2013

Ready for TakeOff

Wir haben heute die Finanzierungszusage von der Bank erhalten. Ein kurzer Anruf mit weitreichender Wirkung. 
Notartermin zum Erwerb des Grundstücks wurde angefragt und wir haben Rheno-Systembau mitgeteilt, dass wir gerne mit Ihnen bauen möchten.

Zudem haben wir uns heute mit unserem Rheno-Bauberater, er sei hier mal M. genannt, getroffen und haben bei Köbig unsere Fliesen und Sanitärobjekte angeschaut, welche auch durch Rheno mit angeboten werden. Die Frage war ob wir mit dem Standardprogramm das Rheno anbietet zufrieden sind, oder ob wir "upgraden" müssen...

Was soll ich sagen, sowohl meine Frau, als auch ich sind mit schlichten Sachen zufrieden, aber es ist natürlich nicht beim Standard geblieben....nicht überall.

Da ist das Waschbecken, dass wir gerne auf einem Waschtsch hätten und ich befürchte, dass uns dieser Tisch noch ein unerwartet großes Loch in die Tasche reißen wird.

Da ist die Badewanne die nun Trapezförmig wird, natürlich einzig und allein aus Platzgründen.

Toilette, Amaturen und Duschkopf bleiben standard, aber die Fliesen nicht.


Ich habe halt gerne große Fliesen und damit ein entsprechend kleines Fugenbild. 
Nein Fugen ist kein spanischer Maler, sondern man meint damit die Zeichnung die die Fugen auf dem Boden oder halt eben auch der Wand ergeben. Nun muss man wissen, dass größere Fliesen auch entsprechend mehr kosten pro qm. Is ja auch klar, man braucht ja auch weniger Fugenmörtel?!?

Naja der Unterschied ist schon entsprechend hier kommen mal 20€/qm zusammen. Aber man fliest ja nur einmal, oder?...

Aber einer unserer vorherigen Verkäufer hat uns ja mal vorgeschlagen Geld zu sparen und einfach den Estrich zu streichen. Auch eine Möglichkeit.

Nun warten wir mal die Rückmeldung von M. ab, was wir noch hinzu addieren müssen. 

Ein "bis jetzt noch kleines" Problem hat sich allerdings beim Bebauungsplan ergeben. Dieser ist für alle Mitwirkenden nicht so ganz durchsichtig geschrieben in einigen Bereichen, so dass wir momentan nicht wissen ob unser Haus Bergseits eine zu hohe Traufhöhe hat? Wir warten es ab.

Donnerstag, 11. April 2013

Unser Land

So nachdem ich heute einen weiteren Termin bei der Bank hatte, ist es klar, wir finanzieren sofort alles durch.

Auf dem Rückwege musste ich dann nochmal an unserem zukünftigen Grundstück vorbei. Gelegenheit mal ein paar Fotos zu machen, auch wenn das Wetter schlecht war.




Wenn man so auf dem Grundstück steht, merkt man dann doch die nicht unerhebliche Hanglage!
Rechts im Bild kann man auch schon die Anschlüsse für Schmutz- und Regenwasser sehen.


Bei der Fahrt durch das Baugebiet machte ich jedoch noch eine weitere Feststellung, die uns in den letzten Tagen Kopfzerbrechen gemacht hat. Laut Bebauungsplan müssen Garagen ein Sattel- oder Schrägdach aufweisen. Im gesamten Baugebiet sind jedoch 90% aller Garagen mit einem einfachem Flachdach bestückt.
Schon unser BT, der dort bereits ein Haus errichtet hat, meinte dass diese Vorschrift aufgeweicht wäre. Ich denke wir wagen es somit auch und sparen bares Geld!

Dienstag, 9. April 2013

Rheno-Systembau

Heute bekamen wir ein weiteres Angebot von einem Bauträger. Also hieß es wieder hinsetzen, Bauleistungsbeschreibung studieren und vergleichen... Zudem natürlich und das scheint mittlerweile bei allen Entscheidungen obligatorisch zu sein, Excel-Tabellen erstellen.

Letztlich zeigte sich mal wieder das schon bekannt Ergebnis: In etwa gleich. Wenn man knallhart kalkulieren würde, müssten wir eigentlich zu o.g. Bauträger gehen. Müsste man, aber....

Es gibt da noch etwas was man schlecht in die Kalkulation einfließen lassen kann. Bauchgefühl und Sympathie. Nach dem wir die Angebot miteinander verglichen hatten und wieder mal Zahlen hin und her gewälzt haben, haben wir uns heute angeschaut und waren uns sicher wir bauen mit Rheno. 

Hier waren wir schon so oft und haben uns immer gut aufgehoben gefühlt. Ehrliche Antworten, nette und kompetente Beratung und kein Bauriese, aber auch nicht zu klein.
Bei vielen Fragen und Sorgen, wurde uns schon im Vorfeld eine unkomplizierte Lösung Angeboten. 

Ich will hier keine Lobesreden halten bevor wir überhaupt angefangen haben, aber wie gesagt, hier war der eigentliche Grund, dass wir uns Vertrauen einkaufen wollen, mit den paar Euro die unser Haus nun mehr kostet.


Während wir uns am Anfang noch vorgenommen hatten alles langsam anzugehen, geht nun doch alles ziemlich schnell. Ich hoffe nur dass wir dabei nicht unter die Räder kommen :)